Innere Kraft durch einen bewussten Start in den Morgen

von | Feb 17, 2021 | Spiritualität, Yoga

Eine kleine, aber feine Morgen-Zeit nur für dich kann sich sehr positiv auf deinen gesamten Tag auswirken und langfristig auch dein Leben nachhaltig positiv verändern.

Gönne dir, wann immer es dir möglich ist, morgens, bevor der ganze Alltagstrubel losgeht, einfach ein paar Minuten Zeit für dich. Das müssen keine 2 Stunden sein (wenn das hin und wieder möglich ist, auch toll). Aber meist genügen schon 10 bis 15 Minuten.

Wenn du am Morgen aufstehst, sage Danke für das Morgenlicht, für dein Leben und die Kraft, die du besitzt.
Sage Danke für deine Nahrung und die Freude, am Leben zu sein.
Wenn du keinen Grund siehst, Danke zu sagen, liegt der Fehler bei dir.

Indische Weisheit 

Möglichkeiten für einen zauberhaften Start in den Tag:

. Finde drei Dinge für die du dankbar bist in deinem Leben

Diese einfache und dennoch sehr tiefgehende Übung kannst du bereits im Bett machen. In der Schwingung des Kosmischen Gesetzes der Resonanz – Gleiches zieht Gleiches an, wirst du dir damit schon am Morgen bewusst, was du alles Wunderbares in deinem Leben hast und ziehst noch mehr davon an.

. Trinke ein großes Glas Wasser

Unser Körper besteht zum Großteil aus Wasser und verliert über Nacht sehr viel davon. Damit er nun morgens wieder voll an seine Arbeit gehen kann, gönne dir unmittelbar nach dem Aufstehen 0,5 bis 1 Liter lauwarmes Wasser. Dieses kannst du z.B. gerne mit Zitrone mischen (gut für dein Säure-Basen-Gleichgewicht). Laut Ayurveda ist gemahlener Kardamom sehr anregend für die Entgiftung des Körpers oder auch sind eingelegt Kräuter, Ingwer und Kurkuma leckere und gesunde Geschmacksergänzungen für dein warmes Wasser.
Toller Nebeneffekt, wenn du schon morgens viel trinkst, trinkst du auch tagsüber automatisch mehr.

. Sage dir ich Liebe mich

Stelle dich vor den Spiegel, lächle dich an und sage dir ICH LIEBE MICH. (Gerne auch beim Zähneputzen)

. Setze dir eine Intention

Finden deinen positiven Leitsatz für den heutigen Tag, der dich die folgenden Stunden trägt und dich immer wieder motiviert.

. Arbeite mit positiven Affirmationen

Ähnlich wie die Arbeit mit den Zielen, kann auch die Arbeit mit Affirmationen wirken. Diese positiven Glaubenssätze helfen dir dein Unterbewusstsein umzuprogrammieren (wiederhole sie daher mindestens 3 Wochen) und wirken ebenso nach dem Gesetzt der Resonanz (Gleiches zieht Gleiches an). Natürlich kannst du sie auch dahingehend formulieren, dass sie dich deinen Zielen näher zu bringen.

siehe dazu auch Artikel >> Affirmationen . die Kraft der Worte

. Ziehe dir eine Orakelkarte

Sich eine Tageskarte zu ziehen, kann sehr viel Spaß machen und einen auch oft zum Nachdenken anregen. Der Pool an Orakelkarten ist unendlich und auch preislich oft sehr unterschiedlich. Wichtig ist hier einzig und alleine, dass sie dich ansprechen, optisch wie auch inhaltlich.

. Lege dir die Karten

Bist du bewandert im Tarotkarten-Legen, nutze auch das für dich und mache dir am Morgen eine Legung für die Tagesenergie.

. Höre dich zufrieden

Ist es morgens vielleicht einmal etwas knapper, schalte die dennoch dich bereichernde Musik an. Oder nimm dir bewusst Zeit ganz in die Musik zu tauchen. Ich liebe es mich von Peia und Ajeet stärken zu lassen.

Auch ist es wunderbar sich schon am Morgen einen Podcast anzuhören, der einen selbst wachsen lässt. Hier gibt es eine riesige Auswahl und vielleicht hast du deinen Lieblingspodcast schon gefunden. Mein absoluter Favorit Seelenschimmer Herzensdialog – Gespräche mit Marisa.

. Tanze und bewege dich

Bewege dich morgens sanft oder ausdauernd, genau so wie du es gerade brauchst. Sehr schön ist es sich intuitiv zu bewegen, auch zu einem tollen Lied, baue einmal eine kleine Yogaeinheit oder einen bewussten Spaziergang ein. Beginnst du einmal dich regelmäßig zu bewegen, wird dir Lust darauf immer größer. Wichtig ist nur, es immer so zu gestalten, dass es dir wirklich Freude bereitet.

. Meditiere

Eine sehr schöne Möglichkeit sich am Morgen ganz ins Hier und Jetzt zu holen und dies auch für den Alltag nachhaltig zu trainieren ist die Meditation. Diese muss keine 15 Minuten dauern. Setze dich einfach hin und konzentriere dich für 2-3 Minuten auf deine Atmung. Länger kann es später immer noch werden. Und driftest du mit deinen Gedanken einmal ab, ist auch das kein Problem. Kehre einfach, sobald du es erkannt hast, wieder zu deiner Atmung zurück.

Oder mache eine achtsame Geh-Meditation in der Natur. Schreite dafür gerne barfuß und langsam durch deinen Garten. Nimm das Gras unter deinen Füßen wahr, spüre seine Temperatur und höre, was um dich herum passiert.

siehe dazu auch Artikel >> die goldenen Hilfsmittel des Meditierens

. Verbinde dich mit deinen Zielen

Arbeitest du schon länger mit Zielen und deren Visualisierung, nutze dafür auch einmal die Zeit am Morgen und verbinde dich immer wieder mit ihnen, um voll in deren Energie einzutauchen. Überprüfe auch immer wieder ob sie für dich noch stimmen und verändere sich gerne.

Exkurs Arbeiten mit Zielen: Nimm dir einmal bewusst Zeit, um dir deine Ziele vor Augen zu führen – sie auszuformulieren und auch niederzuschreiben. Dies ist oft ein längerer Prozess und kann mehrere Tage dauern. Die Wirkung ist aber so kraftvoll, dass es die Zeit hundertmal wert ist. Hast du deine Ziele gefunden, stelle sie dir vor, also visualisiere sie und fühle sie auf allen Ebenen deines Seins. Tauche ganz ein in ihre Energie. Wie ist es, wenn du dein Ziel erreicht hast? Wie schaut es auch, was fühlst du, welche Bilder tauchen auf? Und denke nicht an den Weg. Sei einfach ganz bei deinem erfüllten Ziel. Meditiere z.B. auch gerne über sie.
Anmerkung: Oft wird man sich durch das Niederschreiben der eigenen Ziele erst bewusst, was tatsächlich ein Ziel ist und was nur ein Wunsch ist. Durch das Visualisieren taucht man tiefer und spürt, ob das Ziel tatsächlich zu einem selbst gehört unter nur von jemand anderem auf uns projiziert wurde.

Wie bei vielem, bringt auch hier die Wiederholung den persönlichen Erfolg. Visualisierst du dein Ziel nur einmal und bist am nächsten Tag z.B. wieder zurück in der Schwingung des Unglaubens, wird sich dein Ziel kaum erfüllen, da du tief in deinem Unterbewusstsein nicht daran glaubst. Arbeitest du aber regelmäßig daran, wird sich dein ganzes Sein wie auch das Universum darauf einstellen.

Diese sehr wirksame Übung, kannst du immer dann machen, wenn du Zeit dafür hast. Vor allem das erste Ausformulieren und die Bewusstwerdung der persönlichen Ziele, braucht oft etwas Zeit. Hast du sie aber einmal wirklich für dich definiert, kannst du das Visualisieren auch morgens sehr einfach einbauen.

Merke dir, Ziele können sich über die Zeit auch ändern, gerade jetzt, wo unsere Welt so stark im Wandel ist. Nimm dir also drei bis vier Mal im Jahr, die Quartale bieten sich hier wunderbar an, Zeit, um deine Ziele zu bewusst zu reflektieren und wahrzunehmen, welche noch zu dir gehören, welche sich neu ergeben haben und welche du vielleicht schon erreicht hast.

Und es gibt noch unendlich viele weitere Möglichkeiten.
Probiere daher vieles gerne einmal aus, mal kürzer, mal länger.

Achte immer darauf, dass sich deine ganz persönliche Morgenroutine nicht nach Verpflichtung anfühlt und du das Gefühl hast, du müsstest jetzt eine Checkliste abarbeiten. Ist das nämlich der Fall, lass es lieber sein. 

Vielmehr geht es darum, dass du es so siehst, dir damit nachhaltig etwas Gutes zu tun –
und dies aus Freude und weil es sich toll anfühlt.

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Naturbotschaften für Körper . Geist . Seele

Mit den Naturbotschaften bekommst du monatlich Inhalte zu Themen wie 
. Yoga
. Natur & Naturheilkunde
. Spiritualität & Energetik
. Jahreszeiten & Brauchtum
. beeindruckende Persönlichkeiten und ihre Arbeit

. Informationen zu Angeboten, Kursen, Workshops und weiteren Terminen
. und allem was sonst noch stimmig ist.