Die goldenen Hilfsmittel des Meditierens

von | Feb 23, 2021 | Spiritualität

Die Meditation – eine Welt die so vielfältig und abwechslungsreich ist wie wir Menschen

Meditieren kann dein Leben an seiner Basis verändern – du kommst dir selbst näher, schaust nach innen und lernst nach außen stabiler und neutraler zu werden.

Wenn du das hier liest, dann bin ich mir fast sicher, dass du schon einmal versucht hast zu meditieren. Und? Wie war es?
Hast du die Lust darauf schnell wieder verloren? Haha … wenn das wer versteht, dann wohl ich.

Mittlerweile schaffe ich es recht regelmäßig (ganz regelmäßig wäre wohl auch hier etwas geflunkert).
Aber da es mich so tiefgreifend erfüllt, möchte ich hier ein paar Tipps mit dir teilen, wie auch du diese Erfüllung finden kannst:

. Starte mit sehr kleinen Schritten, der Rest kommt automatisch

Wenn du noch keine Erfahrung mit dem Meditieren hast, es aber gerne versuchen möchtest, nimm dir zum Anfang einfach zwei bis drei Minuten Zeit dafür. Wenn es dir zu gefallen beginnt, kommt das Verlängern automatisch. Vielleicht nach einem Monat fünf Minuten, nach zwei Monaten zehn und so weiter.
Wichtig ist, dass du dir keinen Druck machst. Auch nicht, was den Ort betrifft. Natürlich kannst du dir einen wunderbaren Meditationsort suchen, an dem du dich wohlfühlst und deine Ruhe hast. Und dies macht, wenn du fortgeschritten bist auch Sinn. Am Anfang ist es aber viel einfacher das Meditieren dort in deinen Alltag zu integrieren, wo du ein Zeitfenster von zwei bis drei Minuten hast. Das kann zum Beispiel dann sein, wenn dein Wasserkocher dein Teewasser aufkocht oder die Maschine deinen Kaffee runterlässt. Suche dir in deinem Alltag dieses Zeitfenster und nutze es.

. Mach es einmal anders

Es muss nicht immer das klassische Sitzen und vollkommen Abschalten sein, dass du vielleicht aus spirituellen Magazinen kennst. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Gehmeditation? Oder du lässt dich im Liegen in eine Fantasiewelt entführen, geführt durch die Stimme von jemand anderem.

Variiere immer wieder und nutze die unterschiedlichsten Möglichkeiten – und dann nutze langfristig all jene, die sich für dich stimmig und bereichernd anfühlen.

. Konzentriere dich zu Beginn auf deine Atmung

Gerade, wenn du mit dem Meditieren beginnst, empfiehlt es sich, sich etwas zu suchen, worauf du dich konzentrieren kannst, um im Hier und Jetzt zu sein. Das einfachste Hilfsmittel ist hier deine Atmung. Bleibe mit deiner Achtsamkeit bei deiner Atmung. Einatmen – Ausatmen. Zähle auch gerne mit: Einatmen Eins – Ausatmen Eins – Einatmen Zwei – Ausatmen Zwei. Führe dies fort bis du bei Zehn angelangt bist und starte dann wieder von vorne. Gerne kannst du dir hier die Zahlen auch bildlich vorstellen. Wenn du mit der Atemkonzentration endest, bleibe noch ein paar Momente nur in der Ruhe.

. Lasse deinen Gedanken einfach sein

Hab nicht die Befürchtung, dass du bei der Meditation irgendetwas falsch machen kannst. Es ist vollkommen normal, dass deine Gedanken gerade zu Beginn immer mal wieder abdriften. Lass das einfach geschehen und kehre, sobald es dir auffällt, aktiv zu deinem Atem zurück (oder dorthin worauf du dich sonst gerade fokussierst.) Denke immer an vorbeiziehende Wolken – Sie kommen, und gehen. Wichtig ist wie du damit umgehst. Stelle dir deine Gedanken auch gerne wie wilde Affen (Wild Monkeys) vor. Schenkst du den Affen Aufmerksamkeit, werden sie immer wilder. Nimmst du sie aber einfach wahr und beachtest sie dann nicht weiter, werden sie verstummen, wie auch deinen Gedanken irgendwann verstummen.

. Nimm eine Beobachterrolle ein

Je mehr Aufmerksamkeit du deinen Gedanken schenkst, desto mehr beherrschen sie dich. Versuche also immer aktiv zu dir und deiner Meditation zurückzukehren und bewerte die Gedanken nicht. Sie sind einfach da und dürfen da sein. Und auch alles andere, dass du wahrnimmst, darf da sein. Lass es sein und bewerte es nicht, sondern beobachte es einfach neutral. Diese Beobachterrolle in der Meditation einzunehmen zu können sollte dein großes Ziel sein. Denn du wirst nicht glauben, welche Wirkung dies auch auf deinen Alltag hat.

. Gibt nicht auf

Um wirklich nachhaltigen Erfolg zu haben, ist eine Regelmäßigkeit wichtig. Du musst dich hier aber nicht übernehmen und täglich meditieren. Drei bis vier Mal die Woche genügen zu Beginn vielleicht schon für dich. Um aber dies auch wirklich zu tun, plane dir Zeit dafür ein und mache dir Erinnerungen – im Kalender, hänge dir Post-Its auf oder schreibe dir sonstige Notizen. Meditierst du täglich, wird es für dich natürlich noch schneller zur Routine.

. Lerne auf deinen Körper zu hören

Bist du fortgeschritten in der Meditation, beginne auch deinen Körper zu scannen. Wie fühlst du dich körperlich? Was zeigt sich dir? Wo fühlst du was? Wie fühlst du dich mental? Nimm wieder einfach wahr und bewerte nicht. So lernst du nachhaltig auf deinen Körper zu hören und darauf, was er dir sagen möchte.

. Lass zu was sich dir zeigt

Je tiefer du in der Meditation tauchst, desto ruhiger wirst du werden. In der Ruhe werden sich dir oft Bilder zeigen, die vorher verborgen blieben. Dies können tiefe Wünsche sein, aber auch Vergangenes, das nie aufgearbeitet wurde. Sei offen dafür und lasse es zu. Denn all die Dinge, die sich dir zeigen sind gerade wichtig für dich und dürfen angeschaut und vielleicht sogar aufgearbeitet werden. So kommst du deinem wahren Selbst immer näher.

. Liebe dich für alles, was du für dich tust

Mache dir niemals Druck beim Meditieren. Liebe dich jede Minute. Egal, ob du täglich meditierst oder einmal die Woche. Alles, was du für dich tust ist wertvoll!

Eine kleine Auswahl an Sitzpositionen für dich

Viel Freude beim Ankommen in dir!

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