Höre darauf was das Leben dich lehren möchte

von | Okt 28, 2021 | Spiritualität

Alle von uns durchleben Zeiten, die sich nicht immer als leicht herausstellen. Wäre dem nicht so, müssten fast alle von uns hier nicht mehr inkarnieren. Denn diese wunderbare, bunte Welt, die gerade selbst im Chaos zu versinken scheint, ist jener Ort, an welchem wir unsere Lektionen lernen und daran reifen können.

Heute möchte ich dir erzählen, was ich gerade wieder lernen darf und woran ich mir die letzten Wochen und Monate etwas die Zähne ausgebissen habe:

Da es im Außen und vor allem in manchen meiner Lebensbereiche ganz schön laut und viel geworden ist, haben andere zum Ausgleich etwas ruhiger werden müssen. So auch Social Media und mein Newsletter. Doch dies betrifft nicht nur die Öffentlichkeitsarbeit.

Sanierung eines alten Hexenhäuschens, mit den größeren und kleineren Problemen, Wasserschäden, Hochbetrieb im Nationalpark, Haushalt führen, Gartenarbeit, Selbstständigkeit, Familie, Partnerschaft und dann vielleicht noch Ich-Zeit – und am besten alles zugleich.

Das hier etwas auf der Strecke bleiben kann, ist selbstverständlich. Meist sind es dann leider jene Bereiche, welche einem die meiste Energie schenken, die Basis bilden und vor allem man selbst. Und auch ich war heuer bei weitem nicht davor gefeilt diese Basis genügend wertzuschätzen.

Da ich aber damit gesegnet bin bald zu spüren, wenn etwas nicht passt – bzw. nicht zu spüren, da ich mich selbst und mein Umfeld dann oft nicht mehr spüre und mein Energiehaushalt am Ende ist, spätestens da weiß ich, es gehört etwas geändert. Wenn ich einmal soweit bin mir dies einzugestehen, lässt mir das Universum immer wieder Möglichkeiten zukommen, um aus dem Hamsterrad auszusteigen.

Meist ist dieses Geschenk dennoch nicht immer sofort als solches zu erkennen. Oft sind es Wehwehchen, die einem der Körper als Zeichen sendet oder, mir ist heuer tatsächlich erstmals der Klassiker zu Teil geworden, man freut sich auf den Urlaub, hat allerhand geplant und liegt spätestens am 3. Tag im Bett.

So durfte ich die letzten Tage ruhen und rasten, ab von jeglichem Planen und Ausführen. Einfach sein. Während dieses Rasten zunächst noch mit sehr viel Schlaf verbunden war, darf nun nach und nach wieder die Kreativität Platz in meinem Kopf finden und auch vieles aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden.

Ohne es bewusst zu steuern und dennoch mit sehr vielen bereichernden Momenten, bin ich die ganze warme Jahreszeit über am Arbeiten und erledigen von Dingen gewesen, ohne mein wahres Wesen zu entfalten und in die Dinge, auch jene die mir sehr wichtig sind, fließen zu lassen, da für Reflektion zu wenig Zeit war.

Die Botschaft des Lebens oder Universums, nenne es, wie du möchtest, ist sehr klar: Ich darf meinen Fokus dorthin ausrichten, wo es mich wirklich erfüllt, um mit der sich dadurch automatisch entfaltenden Kraft jenes Schöne in die Welt zu bringen, für welches ich hier auf Erden bin. All dies muss nicht auf einmal passieren, sondern darf Zeit haben, um zu wachsen und sich zu entfalten. Denn wenn es in meinem Lebensplan vorgesehen ist, wird es auch kommen.

Ab von Erwartungen der Gesellschaft und anderer, aber auch von jenen, die ich mir vielleicht selbst gestellt habe. Und dieses Schöne kann durchaus in all dem liegen was schon da ist, und das tut es oft auch. Die Schönheit muss nur wieder in den Vordergrund rücken.

Selbst wenn ich alle dies eigentlich schon wusste, waren die letzten Monate doch nötig, um daraus wirklich etwas mitzunehmen. Denn oft muss es eng werden, um sich anschließend vollkommen zu entfalten. Wie auch die frisch transformierte Raupe aus dem engen Loch im Kokon schlüpft, um all ihre alten Reste abzustreifen und sich zu einem wunderschönen Schmetterling zu entfalten.

Warum erzähle ich dir nun davon:
Ich weiß, dass es nicht nur mir so geht, denn dieses Jahr hat es für viele von uns in sich. Alles läuft wahnsinnig schnell ab, tausende Dinge ergeben sich zeitgleich und im Außen ist es unruhig. Diese Eigenschaft, dass alles im Chaos zu versinken scheint und zu viel wird, diese spüren einige. Die Zeitqualität verlangt nach wie vor vieles von uns, vor allem, wenn wir nicht auf unserem Weg sind. Denn nichts anderes fordert der Aufstiegsprozess der Erde, wollen wir mitgehen, dann heißt es sich voll und ganz seinem wahren Sein hinzugeben.

So denke auch du immer daran, wenn du beginnst wieder auf dein Inneres zu hören und deinem Sein zu folgen, dann, ja dann werden sich wunderbare Dinge ergeben. Das Große ganze musst du noch nicht sehen, aber gehe den ersten Schritt – für dich und eine bessere Welt.

Dass sich, sobald die Arbeit an einem Selbst und das Erkennen einmal startet, auch alles andere fügt und wieder ins Fließen kommt, lässt einen nur noch mehr ins Vertrauen kommen. Natürlich ist diese Arbeit nicht immer einfach und angehäufter Müll gehört beseitigt, um Platz zu machen für Neues. Von einem Spaziergang hat keiner gesprochen. Doch je früher du die Zeichen erkennst, desto einfacher wird es.

Also, nimm dir Zeit für dich und betrachte dein Chaos aus einer anderen Perspektive. Was will dich das alles gerade lehren?

Arbeite an dir und hole dir auch Hilfe. Was tut dir gut? Was willst du wirklich? Was ist deine Aufgabe hier auf dieser Erde und wie kannst du unsere Welt zu einem schöneren Ort machen? Lebe danach, denn dafür bist du gekommen.

Aus Chaos entsteht immer etwas Neues.

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